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Was machen wir 2017-11-18T08:04:02+00:00

Unsere Zielsetzung

Der Förderverein unterstützt das Kinderpalliativzentrum bei seiner Arbeit, indem er zusätzliche Therapie- und Betreuungsangebote ermöglicht, die von der Grundfinanzierung der Kassen nicht umfasst sind. Auch die dringend notwendige Aus- und Fortbildung von Ärzten, Pflegenden und weiteren Fachkräften wird vom Förderverein maßgeblich unterstützt.

Um die Versorgung der schwerstkranken Kinder und Jugendlichen weiter zu verbessern, muss das Kinderpalliativzentrum auch neue Wege beschreiten. Dazu brauchen wir innovative Forschungsprojekte, um kinder- und familiengerechte Betreuungsformen in der Kinderpalliativmedizin zu untersuchen. Auch diese Projekte werden von Förderverein unterstützt.

Nachfolgend einige Beispiele von Projekten, die vom Förderverein unterstützt werden:

  • Das Geschwisterprojekt UnSichtbar, in welchem Geschwister von schwerstkranken Kinder ihr Leben mit ihrem kranken Bruder/ihrer kranken Schwester fotographisch verarbeiten > (Ausschnitt aus der Zeitschrift ELTERN, Ausgabe November 2017)
  • Eine Stelle für eine Heilpädagogin für die kleinen Patienten und ihre Geschwister
  • Eine zusätzliche Psychologenstelle für das Zentrum
  • Kunst- und Musiktherapie-Angebote
  • Die Ausstattung des Eltern-Wohnzimmers einschliesslich der Elternküche
  • Ermöglichung der Teilnahme von Mitarbeitern des Kinderpalliativzentrums an weltweit führenden Kurse für Schmerztherapie und Kinderpalliativmedizin in den USA
  • Forschungsprojekte zur Verbesserung der klinischen Versorgung

3.000 Kinder leiden in Bayern an schweren, zum Tode führenden Krankheiten. Die betroffenen Familien stürzt die Diagnose oft in eine schwere Krise. Das Kind braucht alle Zuwendung und Kraft der Eltern. Trennung durch lange Klinikaufenthalte, chronische Überlastung und soziale Isolation können den familiären Zusammenhalt gefährden.

Palliativmedizin für Kinder ist ein erfolgreicher Weg, die bestmögliche Lebensqualität für das betroffene Kind und die ganze Familie zu erreichen. Die effektive Behandlung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen steht im Vordergrund. Die schwere Zeit wird so für alle Beteiligten erträglicher. Die Palliativmedizin nach Hause bringen, zu den Familien – das ist die Aufgabe des ambulanten Teams des Kinderpalliativzentrums München: ein erfolgreiches Team von Spezialisten, das in Bayern seit 2004 über 500 Familien mit schwerkranken Kindern in der häuslichen Betreuung unterstützt hat. Doch nicht alle Krisen lassen sich zu Hause meistern. Für Notfälle, zum Beispiel mit starken Schmerzen oder Atemnot, steht seit 2016 die Kinderpalliativstation mit 8 Betten zur Verfügung.